Wer sind wir?
Martin und Ramona
Martin ist seit 2013 mit dem Reisefieber infiziert. Da es nicht viele Informationen über die Transsibirische Eisenbahn gab, fing er an darüber zu bloggen. Jetzt will er den Rest der Welt auch noch sehen. Unterwegs mit Franziska und seit neuestem seiner Mutter, die auch hier schreibt.
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Hostel ja oder nein

Übernachten im Hostel?

dorm

 Ist das was für mich?

Das kann man nicht pauschal beantworten, aber hier kommen ein paar Entscheidungshilfen.

 

Ein Hostel ist vom Prinzip her eine Jugendherberge. Man schläft in einem Schlafsaal (Dorm), hat da ein Bett zur Verfügung, meist einen Spind (Locker), eine Gemeinschaftsküche und ein Gemeinschaftsbad, aber lasst euch noch nicht abschrecken, ein Hostel bietet viele schöne Vorteile.

 

Der Größte dürfte wohl sein: Der Preis. Für eine Übernachtung zahlt man in der Regel ~15 Euro. Wobei das jetzt ein subjektiver Eindruck ist. Der Preis für ein Hostelzimmer schwankt von $6 in Ulaanbaatar (Mongolei) über $12 für Bangkok und $16 für Moskau bis $50 für New York. Verglichen mit Hotelpreisen ist das also sehr günstig. Siehe auch hier.

PANO_20130724_234245Mein Bett im Apple Hostel in Moskau

Bettwäsche und Handtücher sind in den meisten Hostels mit im Preis inbegriffen, manchmal muss man dafür auch extra zahlen oder bringt sein eigenes Zeug mit.

 

Die Zimmergrößen schwanken von Hostel zu Hostel. Mal 6 Betten, manchmal auch 20 Betten. Je mehr Betten, desto billiger der Übernachtungspreis. Es gibt auch sogenannte Private Rooms, das sind Doppelzimmer oder 4-er-Zimmer, bei denen der Preis dann ab 20 Euro pro Nacht und Person los geht.

 

In den meisten Hostels gibt es freies Internet. Entweder über einen PC der von jedem Benutzt werden kann oder über freies WLAN. Das ist ein großer Bonuspunkt – vergleiche die WLAN- Preise von Hotels!

 

Der abschließbare Spind kostet meist auch noch einen Pfand von ein paar Dollar/Euro, die man aber bei der Abreise wieder bekommt.

 

Privatsphäre lässt sich auch in so einem Bett herstellen: Einfach ein Handtuch in den Lattenrost klemmen, dann kann keiner mehr etwas sehen. Außerdem sollten (ich habe es bisher noch nicht gebraucht) Oropax mitgenommen werden. Falls man einen Schnarcher auf dem Zimmer hat.

Der Treffpunkt eines Hostels ist die Küche. Dort sammelt sich gegen Abend alles, was Gesellschaft will und das können viele werden. So trifft man Leute aus aller Welt in einem Raum und da liegt für mich der eigentliche Vorteil an Hostels. Man lernt viele Menschen kennen, das hat man in normalen Hotels nicht, sondern ist für sich alleine.

 

Ein paar Nachteile, gibt es natürlich auch:

 

Man hat Selbstverpflegung (kann auch ein Vorteil sein), Töpfe/Pfannen/Teller/Besteck wird meist im Hostel gestellt. In manchen Hostels gibt es auch ein – mehr oder weniger gutes – Gratis-Frühstück.

 

Die Gemeinschaftsbäder können auch ein Nachteil sein. In Wladiwostok hatte das Hostel in der Dusche überall Schimmel an den Wänden und die Toilette war auch nicht die sauberste. In Kuala Lumpur war es anders, dort war alles gut. Das weiß man vorher leider nie.

 

Mein persönliches Fazit ist: Da ich meist nur ein Bett und eine Dusche benötige, außerdem Menschen treffen will ist das Hostel für mich die beste Entscheidung.

 

Hostels buche ich meist über hostelworld.com oder hostelbookers.com.