Heute haben wir eine Communa 13 Grafitti Tour gemacht. Die Communa 13 ist das Stadtviertel San Javier in Medellín, das seit der Zeit um Pablo Escobar bis 2007 umkämpft war. Von der Polizei, bis zu den rechten Paramilitärs und der linken FARC. Die Bewohner haben mit den Grafittis dem Wandel in Ihrem Viertel ausdruck verliehen. Es gab ganz viel Geschichte von einem Mitarbeiter einer Organisation zu hören, die der Jugend dort mit Projekten hilft. Hiphop, Grafittis und so weiter.

Wikipedia hat einiges dazu: San Javier, Paramilitärs (AUC) und die FARC.

Mit Hilfe der EU wurde in dem viertel sogar eine Rolltreppe gebaut, die es den Umliegenden Anwohnern ermöglicht, schneller in die Stadt zu kommen. Dazu dienen auch die Cable Cars, die wir gestern gefahren sind. Aus den sonst 2,5 Stunden in die Stadt, werden so vielleicht 30 Minuten.

Im Anschluss an die Tour durften wir selber was an eine Wand sprayen, das war lustig. Videos davon gibt’s im Medellin-Album und für die Steet Art in Kolumbien habe ich ein eigenes Album gemacht.

Nach der Tour sind wir ins Mercado del Río, um Ceviche zu essen. Mjam lecker. Anschließend ging es ins Monterrey-Einkaufszentrum. Ich habe meinen Travel-Adapter für die Steckdosen wohl in Capurganá liegen lassen. Dort wollte ich einen neuen kaufen und habe ewig gesucht, was das heißt. Sarah meinte dann, ich solle ein Bild zeigen. Klug! Und hat geklappt. Abends sind wir noch zu einem französischen Restaurant und ich hab das erste Mal Tatar gegessen. Gar nicht so schlecht.

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