Heute merke ich noch den Vulkan in meinen Knochen und um weiter ins tiefe Patagonien zu fahren fehlt mir Zeit. Sonntags gibt es im Hostel erst ab 10:00 Uhr Frühstück also mach auch ich ganz langsam. Der Tag gehört in Chile der Familie. Nachdem ich endlich weiß wie es weiter gehen soll verlängere ich meinen Aufenthalt. Ich buche im Ort nochmal einen Ausflug für Dienstag nach Chiloe. Allein würde ich von da nicht mehr zeitig genug in Santiago sein. Alle fahren mit dem Minibus nach Frutillar. Er ist schon voll, trotzdem hält er an jeder Ecke und nimmt alle mit die wollen. Lustig der Busfahrer schiebt einen Koffer beiseite und ich darf neben ihm Platz nehmen. Hier am Lago gibt es ein Kuchencafe am anderen. Germanstyle nennen das hier die Chilenen. 

Wollte noch nach Porto Octay die älteste von deutschen  Auswanderern besiedelte Ortschaft am See.  Aber der Minibus ist leider schon weg. Also laufe ich zum großen Theater setz mich in die Trattoria, esse Spaghetti, trinke einen Pisco Sour das Nationalgetränk hier und genieße die phantastische Sicht.

Auf dem Heimweg hält der Bus nach Octay genau vor mir. Obwohl es schon recht spät ist steige ich ein. Es ist ein unspektakulärer, stiller Ort mit herrlichem Blick auf den See. Laufe durchs Dorf finde das eines der ältesten Häuser, bekomme 20:00 Uhr den letzten Bus nach Frutillar mit Anschluß nach Varas.

Mit Geugenkonzert im Hostelgäste schlafe ich ein.

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