Wer sind wir?
Martin und Ramona
Martin ist seit 2013 mit dem Reisefieber infiziert. Da es nicht viele Informationen über die Transsibirische Eisenbahn gab, fing er an darüber zu bloggen. Jetzt will er den Rest der Welt auch noch sehen. Unterwegs mit Franziska und seit neuestem seiner Mutter, die auch hier schreibt.
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25. Aug 2016 Toronto, Canada

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Unfreiwillig in Toronto gestrandet, hatte ich den ganzen Tag bis ca. 18 Uhr, um mir Toronto anzusehen. Untergekommen bin ich im Crown Plaza; bekommen hatte ich ein Einzelzimmer mit King-Size-Bed. Geil. Es ist auf jedenfall sehr ungewohnt, nach zwei Monaten im Dorm, mal wieder alleine in einem Zimmer zu schlafen. Gegen 10 Uhr bin ich aufgestanden und habe mich über das Frühstücks-Buffet hergemacht. Danach habe ich geduscht und ausgecheckt. Das Gepäck konnte ich im Hotel lassen; dann habe ich mir ein Uber geholt und mich zum CN-Tower fahren lassen. Der Fahrer war sehr nett und hat mir einiges über Toronto erzählt. Er wird mich auch wieder abholen und zurück fahren.

Toronto ist toll, von Prinzip her, wie man sich so eine amerikanische Großstadt vorstellt. Hochhäuser und Straßenschluchten. Am CN-Tower war direkt das Football-Stadion, das Rogers Centre. Auf den Tower bin ich nicht hoch, die wollten 35 Dollar nur fürs hoch- und runterfahren, das war mir zu viel. Rein bin ich trotzdem mal, dort gab es nämlich eine Toilette. Allerdings gab es dort Sicherheitsbestimmungen wie am Flughafen – Taschenkontrolle und so.

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Am Park gegenüber gab es eine Eisenbahnausstellung, da hat es mich dann natürlich als nächstes hingezogen. Das war wohl mal das Eisenbahndepot her und da stehen jetzt die Loks und Anhänger zur Besichtigung rum. Eine Mini-Eisenbahn zum selber mitfahren gibt es auch, das habe ich mir aber aufgrund der Kindermassen gespart und bin weiter gelaufen. Bald kam auch ein kleiner Hunger auf. Da der Taxifahrer mir einen Tim Hortons empfohlen hat, bin ich da rein. Das ist quasi der Kanadische Starbucks. Also erst mal Kaffee und ein Käse-Sandwich. Danach bin ich am Air Canada-Center weiter vorbei zur Stadthalle. Da habe ich mich von Starbucks zu Starbucks geangelt, die haben nämlich freies WiFi, so konnte ich nebenbei gleich noch Ingress spielen! :-)

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Von der Stadthalle ging es dann in Richtung Hafen, da sich meine Zeit langsam dem Ende neigte. Vorbei an gang vielen kleinen Läden und Geschäften. Alles zwischen den Hochhäusern.

Entlang am Wasser habe ich mich dann langsam wieder zum CN-Tower aufgemacht. Beim Stop an einem Starbucks habe ich meinen Taxifahrer angerufen, er meinte, dass er ca. eine halbe Stunde benötigt. Also habe ich noch einen Kaffee getrunken und gewartet, dass er wieder anruft. Das tat er auch und ich habe mich auf zum Tower gemacht. Dort fing es dann richtig an zu regnen, super. Aber gut, ich habe ja einen Schirm dabei. Also habe ich gewartet und gewartet. Was ich nicht wusste, dass er so kurz vor dem Tower in einen Stau gekommen ist und deswegen länger gebraucht hatte. Also habe ich ihn mangels Internet angerufen und nach ein paar Minuten kam er dann auch. Zurück am Hotel habe ich meine Sachen geholt und bin mit dem Hotelshuttle zum Flughafen gefahren.

Am Flughafen waren dann am Air Canada-Schalter gefühlte Tausend Menschen zum einchecken. Ich wurde nach ein bisschen anstehen an eine andere Schlange verwiesen, dort ging es ein bisschen schneller. So jetzt war es ca. 17:56, ich hatte noch 20 Minuten stehen vor mir, noch kein wirkliches Ticket und auf dem Buchungsbeleg stand, dass ich spätestens 18 Uhr einchecken musste. Wenn die mich jetzt nicht mehr mitlassen, dann flippe ich aus.

Unbegründete Panik, die Frau am Check-In sprach sogar deutsch. Sehr praktisch. Sie meinte nur: „Oh, da ist bei ihnen ja einiges schief gelaufen!“. Ich meinte nur ja und sie steckte mir ein Priority-Schild an den Rucksack. Meinen Sitzplatz sollte ich am Gate bekommen. Durch das ganze Sicherheitstheater durch, bekam ich am Gate dann auch nach ein bisschen warten meinen Sitzplatz: Business Class und kein Sitznachbar. Beine und Arme ausstrecken! Geile Sache!

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Zurück in Deutschland hat mich Sarah abgeholt. 13 Uhr war ich in Nürnberg und 18 Uhr bin ich arbeiten gegangen. Ahja und ich hatte mich ja schon auf 17 Grad gefreut. Deutsches Wetter. Nichts war es! 30 Grad die nächsten drei Wochen… :-)

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